04191/5009-0
Link verschicken   Drucken
 

Private Feuerwerke - Ausnahmegenehmigung


Allgemeine Informationen

Von Privatpersonen über 18 Jahren dürfen pyrotechnische Gegenstände nur zum Jahreswechsel (31. Dezember / 1. Januar) abgebrannt werden. Dies betrifft Feuerwerkskörper der Klasse II beziehungsweise nach neuer Bezeichnung pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 ("Silvesterfeuerwerk").

 

Eine Ausnahmegenehmigung benötigen Sie, wenn Sie als Privatperson (das heißt ohne im Besitz einer Erlaubnis nach §§ 7, 27 Sprengstoffgesetz beziehungsweise eines Befähigungsscheins gemäß § 20 Sprengstoffgesetz zu sein) zu einem anderen Zeitraum (das heißt zwischen dem 2. Januar und 30. Dezember) selbst Feuerwerkskörper (Klasse II / Kategorie F2) abbrennen möchten.

 

Die Ausnahmegenehmigung kann aus begründetem Anlass (zum Beispiel Goldene Hochzeit) erteilt werden; es besteht jedoch kein Rechtsanspruch darauf. Die Ausnahmegenehmigung kann mit Auflagen verbunden werden.

 

Wird eine Ausnahmegenehmigung erteilt, so wird diese öffentlich bekannt gegeben.

 

Welche Fristen muss ich beachten?

Erst nachdem Ihnen die Ausnahmegenehmigung erteilt wurde, dürfen Sie Feuerwerkskörper der Klasse II / Kategorie F2 in einem Feuerwerksbetrieb erwerben.

 

Anträge/Formulare

Der Antrag ist formlos, aber schriftlich zu stellen. Aus ihm müssen 

  • der Anlass,
  • das Datum und
  • der Abbrennort des Feuerwerks
hervorgehen.
 
Was sollte ich noch wissen?

Auch mit einer solchen Ausnahmegenehmigung dürfen Privatpersonen keine Feuerwerkskörper der Klasse III/Kategorie F3 (Mittelfeuerwerk), IV/F4 (Großfeuerwerk) oder T/P1, P2, T2, T2 (pyrotechnische Gegenstände für technische Zwecke oder Bühnenfeuerwerk) abbrennen.

 

Besitzer einer Erlaubnis beziehungsweise eines Befähigungsscheins gemäß Sprengstoffgesetz (§§ 7, 27, 20 SprengG) müssen Feuerwerke der Klasse II / Kategorie F2 in der Zeit zwischen 2. Januar und 30. Dezember vorab schriftlich anzeigen. Feuerwerke der Klasse III / Kategorie F3, IV / F4, T / P1, P2, T1, T2 müssen ganzjährig vorab schriftlich angezeigt werden. Hierbei gilt gemäß § 23 der 1. SprengV eine Frist von zwei Wochen vor Abbrand des Feuerwerks; in unmittelbarer Nähe zu Eisenbahnanlagen, Flughäfen oder Bundeswasserstraßen / Seeschifffahrtsstraßen gilt eine Frist von 4 Wochen.

 
  
  
 

Notwendige Unterlagen

 

Kosten

Auskunft über die Höhe eventuell anfallender Gebühren erteilt die zuständige Stelle.


Ansprechpartner

Sachgebiet IV: Ordnungswesen
Schmalfelderstr. 9
24568 Kaltenkirchen
E-Mail

Frau Sonja Lohse
Zimmer 3
Schmalfelder Str. 9
24568 Kaltenkirchen
Telefon (04191) 5009-42
Telefax (04191) 5009-32
E-Mail