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Katastrophenschutz


Allgemeine Informationen

Katastrophenschutz ist eine ständige Aufgabe der Inneren Sicherheit. Katastrophenschutz bedeutet, die für die Abwehr oder Begrenzung von Katastrophen notwendigen Maßnahmen vorzubereiten sowie Katastrophen und schwere Gefahrenlagen unter Anwendung von Notfallplänen wirksam zu bekämpfen.

 

Im Ernstfall geht es darum, auf eindeutiger rechtlicher Grundlage mit Hilfe einer klar gegliederten, funktionstüchtigen organisatorischen Konzeption unverzüglich alle notwendigen Maßnahmen der Katastrophenabwehr einzuleiten.

 

Schleswig-Holstein hat hierzu das Landeskatastrophen-schutzgesetz geschaffen Das Innenministerium ist als oberste Katastrophenschutzbehörde insbesondere für Katastrophen-schutzaufgaben sachlich zuständig, die räumlich über das Gebiet eines Kreises oder kreisfreie Stadt hinausgehen.

 

Für ein effektives Krisenmanagement auf Landesebene (unter anderem Abwehr- und Notfallpläne, Übungen, Stabsarbeit) ist das Innenministerium verantwortlich.

 

Die Kreise und kreisfreien Städte sowie die Insel Helgoland, wegen ihrer besonderen Lage, sind als untere Katastrophen-schutzbehörden für Katastrophenschutzaufgaben in ihrem Bezirk verantwortlich.

 

Katastrophen werden vor Ort von den öffentlichen und privaten Katastrophenschutz- und Hilfeleistungsorganisationen bekämpft. Hierzu gehören die Gemeinden mit ihren Feuerwehren, der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser-Hilfsdienst, die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft und das Technische Hilfswerk.

 

Die über 10.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Einheiten des Katastrophenschutzes sowie die über 50.000 Feuerwehrmitglieder sind die tragende Säule des Katastrophen-schutzes in Schleswig-Holstein.



Ansprechpartner

Sachgebiet IV: Ordnungswesen
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24568 Kaltenkirchen
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